Meine Reise zurück in die Balance
Viele Menschen fühlen sich heute dauerhaft erschöpft und aus dem Gleichgewicht. Eine basenüberschüssige Ernährung kann helfen, die Balance im Körper wiederherzustellen.
Wenn ich heute zurückblicke, war ich über viele Jahre hinweg unglücklich mit meinem Körper und meiner Gesundheit. Mein Ernährungsstil und negative Denkmuster brachten mich in ein Ungleichgewicht, das sich auch körperlich zeigte. Schon als Kind litt ich unter Magen- und Darmproblemen sowie Migräne. Später kamen weitere Beschwerden hinzu: Erwachsenenakne, starke Cellulite und zunehmende Erschöpfung – obwohl ich Sport machte. Trotz verschiedener Arztbesuche fand ich keine nachhaltige Lösung und geriet in einen Teufelskreis aus Unwohlsein und Frustration. Irgendwann wurde mir klar, dass sich etwas grundlegend verändern musste. Ich begann, mich intensiver mit meiner Gesundheit auseinanderzusetzen, und arbeitete mit Naturheilpraktikern zusammen. Dabei lernte ich, meine Gesundheit von innen nach aussen zu betrachten. Auf diesem Weg lernte ich die basenüberschüssige Ernährung kennen. Schritt für Schritt stellte ich meine Ernährung um und veränderte auch meine innere Haltung. Diese Erfahrungen haben mich so geprägt, dass ich später auch selbst Menschen erfolgreich und nachhaltig auf ihrem Weg zu mehr Balance begleiten durfte. Diese Reise brachte eine Transformation mit sich, die ich heute gerne «The Inner Beauty» nenne. Heute weiss ich: Gesundheit ist kein Zustand, den man einmal erreicht. Sie ist ein Prozess – eine Reise, auf der wir immer wieder Neues über unseren Körper lernen. Das Schöne ist: Es braucht nicht immer grosse Schritte, um etwas zu bewirken.
Leserangebot: Die basenüberschüssige Küche
Über 100 gesunde, schnelle und einfache Rezepte für den Alltag – ergänzt mit wertvollen Informationen rund um den Säure-Basen-Haushalt, praktischen Alltagstipps und einem Saisonkalender.
Jetzt Gutschein anfordern.
Der Säure-Basen-Haushalt
Viele Menschen leben heute in einem Zustand, der sich wie ein ständiger Jetlag anfühlt. Das natürliche Wechselspiel von Schlaf und Wachsein, Anspannung und Entspannung oder Essen und Fasten gerät zunehmend aus dem Gleichgewicht. Wir sind ständig erreichbar, stehen unter Druck und kommen kaum zur Ruhe. Gleichzeitig essen wir oft ohne echten Hunger und überfordern unseren Körper. Ein wichtiger Faktor dabei ist der Säure-Basen-Haushalt. Durch unsere heutige Ernährungsweise nehmen wir häufig zu viele säurebildende Lebensmittel zu uns – etwa stark verarbeitete Produkte, Zucker oder Fertiggerichte – und zu wenig basenreiche Nahrung. Auch Stress, Schlafmangel und zu wenig Wasser können das Gleichgewicht zusätzlich belasten. Unser Körper verfügt zwar über intelligente Regulationsmechanismen wie Atmung, Verdauung und Stoffwechsel, die den pH-Wert stabil halten. Werden diese jedoch dauerhaft überfordert, kann das innere Gleichgewicht ins Wanken geraten. Eine bewusste Lebensweise und eine basenüberschüssige Ernährung können dabei helfen, den Körper wieder zu unterstützen und zurück in die Balance zu finden.
Sie lässt sich wunderbar und unkompliziert als langfristige Ernährungsweise in den Alltag integrieren. Eine rein basische Ernährung wird hingegen meist nur beim sogenannten Basenfasten angewendet. Diese Form wird über einige Tage durchgeführt und kann – idealerweise begleitet – eine wertvolle Möglichkeit sein, den Körper bewusst zu entlasten. Im Mittelpunkt der basenüberschüssigen Ernährung stehen frische, natürliche Lebensmittel. Komplexe Kohlenhydrate, gesunde Fette und hochwertige Proteinquellen versorgen den Körper mit Energie und wichtigen Nährstoffen. Vitamine, Mineralstoffe und Faserstoffe unterstützen zudem Verdauung, Immunsystem und das allgemeine Wohlbefinden. Entscheidend ist dabei nicht nur das Lebensmittel selbst, sondern auch, wie es im Körper verstoffwechselt wird. Manche Lebensmittel wirken eher säurebildend, andere basisch und andere neutral. Dabei gilt: Nicht alle säurebildenden Lebensmittel sind automatisch ungesund. Man unterscheidet zwischen guten und schlechten Säurebildnern. Um einen Basenüberschuss zu erzielen, sollten die schlechten Säurebildner auf 20% reduziert und die basischen und gut säurebildenden Lebensmittel zu 80% täglich in die Mahlzeiten eingebaut werden.
Basenüberschüssige Ernährung – kein Verzicht
Das Schöne an der basenüberschüssigen Ernährung ist, dass sie unter anderem den Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht bringen kann – ganz ohne Verzicht oder Hunger.
Asia-Pfanne

2–3 Portionen
- 250 g Reisnudeln
- 500 g Tofu, nature
- Etwas Dinkelmehl
- 5 EL Sojasauce
- 2 EL Ingwer, gerieben
- 1 Knoblauchzehe, gepresst
- 2 Karotten
- 2 kleine Pak Choi
- 2 TL Sesamöl
- Etwas Kokosöl, neutral, zum Anbraten
Topping: Sojasprossen, Salz-Erdnüsse, Zitronensaft
So geht’s:
Den Tofu in kleine Würfel schneiden, im Dinkelmehl wenden und im Kokosöl goldbraun anbraten. 2 EL Sojasauce, Ingwer und Knoblauch über den gebratenen Tofu geben und beiseitestellen. Karotten in feine Streifen schneiden und den Pak Choi mehrmals quer halbieren und im Kokosöl kurz anbraten. Mit Sesamöl und dem Rest der Sojasauce ablöschen und den Tofu zum Gemüse geben. Reisnudeln gemäss Packungsbeilage kochen, abtropfen lassen und daruntermischen. Beim Anrichten Zitronensaft darüberträufeln, mit Sojasprossen und Erdnüssen garnieren.