Sandra Studer über gesunde Haut

«Mamma mia, passt auf eure Haut auf!»

Foto: Louise Haybood-Schiefer

Der Hautschutz vor schädlichen UV-Strahlen ist nicht nur für Menschen mit einem hellen Hauttyp wichtig.  Das weiss auch die Sängerin und Moderatorin Sandra Studer. Sie hat mit ihren spanischen Wurzeln einen dunkleren Teint und schützt sich trotzdem konsequent vor Hautkrebs.

Aktuell ist Sandra Studer mit Leib und Seele mit dem berühmten Musical «MAMMA MIA!» beschäftigt, das vom 6. Mai bis 14. Juni in der Maag Halle in Zürich aufgeführt wird. Sie spielt darin die Hauptrolle der Donna, die auf der fiktiven, griechischen Insel Kalokairi eine Touristenpension betreibt. Auf der Bühne beleuchten starke Scheinwerfer die Szenerie. Sie senken die Luftfeuchtigkeit und trocknen zusammen mit der Theaterschminke die Haut aus. Trotz Vorbereitungs- und Probenstress hat uns die beliebte Sängerin und Moderator erzählt, wie sie ihre Haut vor Austrocknung und krebsfördernden UV-Strahlen schützt.

Sandra Studer über gesunde HautFoto: Louise Haybood-Schiefer
Sandra Studer setzt trotz Bühnenstress auf konsequente Hautpflege und starken Sonnenschutz.

Sandra Studer, mit Ihrem strahlenden Teint sehen Sie jugendlich und frisch aus. Wie pflegen Sie Ihre Haut?

Danke, Danke, aber so frisch eben auch nicht mehr. Mir ist erst mit dem Älterwerden bewusst geworden, dass unsere Haut sehr viel über unseren Lebenswandel aussagt. Ich schlafe zum Beispiel nicht so viel und ärgere mich dann über Augenringe. Aber mit Falten und allem anderen, was halt so kommt, bin ich bis jetzt versöhnt. Ich pflege meine Haut relativ unkompliziert, indem ich ein Serum sowie Tages- und Nacht-Crème benutze und jeden Tag Sonnenschutz auftrage. Auch wenn das Wetter schlecht ist.

Fürs Theater muss man sich einiges stärker schminken als im Alltag. Wie gehen Sie mit dieser besonderen Belastung für die Haut um?

Das geht problemlos, wenn man eine wichtige Regel beachtet: Immer sauber abschminken! Manchmal möchte man sich nach einer Vorstellung einfach nur ins Bett fallen lassen, aber die Reinigung und Pflege ist wirklich absolut obligatorisch. In meinem Fall kann sich die Haut ja nach einem längeren Theater-Engagment wieder erholen. Danach kann ich tagelang ohne Make-Up unterwegs sein. Im Alltag benutze ich sowieso wenig davon.

«MAMMA MIA!» spielt auf einer griechischen Insel. Solche schönen Orte am Meer haben schon manchem Touristen einen Sonnenbrand eingebracht. Wie schützen Sie sich davor?

Ich benutze sehr konsequent Sonnencrème, im Gesicht immer mit Lichtschutzfaktor 50. Nicht nur, weil ich weiss, dass es nötig ist, sondern auch, weil ich in meinem Alter gar nicht mehr so schön ebenmässig braun werde, sondern eher fleckig. Ich bilde mir ein, dass die Sonnencrème das ein bisschen ausgleicht. Natürlich gefalle ich mir auch besser, wenn ich nicht käseweiss bin im Sommer.

Was tun Sie sonst noch, um Ihre Haut nicht zu schädigen?

Ich suche den Schatten. Wenn ich mal in einem Liegestuhl liegen kann, dann will ich sowieso lesen und kann das nicht an der prallen Sonne tun. Früher wollte ich unbedingt braun werden, aber inzwischen ist der Gesundheitsgedanke wichtiger. Mit Sonnencrème und Schatten kriegt man ja auch ein bisschen Farbe ab. Und nach einem Sonnentag bekommt meine Haut eine grosse Portion Feuchtigkeit in Form von medizinischer Body Lotion.

Hatten Sie als Kind oder in den letzten Jahren auch schon Mal einen Sonnenbrand?

Ja, als Kind hatte ich den einen oder anderen Sonnenbrand. Nie ganz schlimm, weil ich von meiner spanischen Mama wohl eher eine resistentere Haut habe. Aber ich kann mich schon noch an die Schmerzen und krebsroten Stellen am Körper erinnern. Grauenhaft. Damals wussten unsere Eltern nicht, wie schädlich das ist.

Was haben Sie daraus gelernt?

Heute graut mir, wenn ich daran zurückdenke. Ich habe aber vor allem für den Umgang mit meinen eigenen Kindern etwas gelernt. Ich nerve sie sehr, denn ich renne ihnen immer mit Sonnenschutz hinterher. Mit der Sonne ist nicht zu spassen. Meine Kinder haben vonseiten Papa Südsee-Gene und einen etwas dunkleren Hauttyp. Daher meinen sie manchmal, sie müssten sich weniger schützen. Aber eben, da kommt dann der «Hausdrache» zum Einsatz (lacht).

Wissen Sie, warum die Haut keinen einzigen Sonnenbrand vergisst?

Ein Sonnenbrand ist ein Schaden, den der Körper wieder reparieren muss. Ich denke, bei grosser Kumulation geht das irgendwann nicht mehr. Daraus kann im schlimmsten Fall Hautkrebs entstehen.

Haben Sie sich schon mal bei einem Hautspezialisten Ihre Haut untersuchen lassen?

Ja, ich habe das schon mehrmals bei einer Dermatologin gemacht. Zum Glück war bis jetzt alles in Ordnung. Aber ich werde diese regelmässige Kontrolle auf jeden Fall beibehalten.

Viele Modells haben ein spezielles Muttermal als Schönheitsmerkmal. Bei Ihnen fällt ein Muttermal auf dem Decolleté auf. Würden Sie es wie Cindy Crawford für kein Geld der Welt wegmachen lassen?

Es hat mich nie gestört, aber irgendwann ist mir aufgefallen, dass es ein bisschen grösser geworden ist. Deshalb habe ich mich über die Jahre bei zwei Dermatologen erkundigt, ob man es entfernen könnte. Beide rieten mir ab, weil danach eine grössere Narbe zurückbleiben würde. Also lebe ich weiterhin damit – es gehört einfach zu mir.

Was raten Sie Ihren Kindern für die Zukunft?

Ich hoffe, meine Kinder nehmen den Sonnenschutz auch in Zukunft ernst, wenn Mutti ihnen nicht mehr mit der Sonnencrème hinterherrennen kann. Ich bin aber ziemlich optimistisch, dass sie genug sensibilisiert sind. Man hört immer wieder rechts und links von Menschen, die von Hautkrebs betroffen sind. Einen deutlicheren Weckruf gibt es nicht.

Sandra Studer über gesunde HautFoto: René Tanner
Sandra Studer: «Ich nerve meine Kinder, denn ich renne ihnen immer mit Sonnenschutz hinterher.»

Mamma Mia: Das Hit-Musical auf Schweizerdeutsch in Zürich

Mamma Mia Musical Zürich mit Sandra Studer

Das Erfolgsmusical «MAMMA MIA!» begeistert vom 6. Mai bis 14. Juni das Publikum in der Maag-Halle in Zürich. Die weltweit gefeierte Produktion verbindet eine charmante Liebesgeschichte mit den unvergesslichen Songs von «ABBA». Vor traumhafter griechischer Inselkulisse erzählt das Stück von Sophie, die kurz vor ihrer Hochzeit herausfinden will, wer ihr Vater ist – und dafür gleich drei mögliche Kandidaten einlädt. Mit Hits wie «Dancing Queen», «Super Trouper» und «The Winner Takes It All» sorgt die Show für mitreissende Stimmung, grosse Gefühle und pure Lebensfreude. Ein Musicalabend voller Nostalgie, Humor und Ohrwürmer ist garantiert!

Weitere Informationen und Tickets:
mamma-mia-musical.ch
oder via Tickethotline 0900 444 262 (CHF 1.19/Min).